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Puppenspiel als Möglichkeit der Sozialen-, Kommunikativen und Ästhetischen Bildung

Puppenspiel kann mehr als nur die Welt erklären. Deshalb bietet Puppenspieler Michael Schmidt auch Seminare und Workshops rund um das Thema Puppenbau und Puppenspiel und seine Möglichkeiten. Das Angebot richtet sich an Erzieher, Lehrer, Eltern, Hortner, Kindergärtner, Erzieher für Jugendliche, Erwachsene oder behinderte Menschen jeglichen Alters sowie andere pädagogische Fach- und Hilfskräfte und deren Einrichtungen, die mit dem Puppenspiel eine weitere Möglichkeit der sozialen, kommunikativen und ästhetischen Bildung für die ihnen anvertrauten Kinder, Jugendliche und Erwachsene erhalten möchten.

Dabei geht es nicht um das Erlernen des Puppenspiels als Handwerk - dazu ist meist ein 4-jähriges Studium notwendig - sondern um leicht und kurz erlernbare Puppenspieltechniken und die Frage: „Was ist Puppenspiel/Figurenspiel?“ und vor allem: „Was kann es leisten in der sozialen, kommunikativen und ästhetischen Bildung?“

Das Seminar soll Anregungen geben und zum Weiterdenken und Ausprobieren animieren. Es werden Möglichkeiten erarbeitet und aufgezeigt, Puppen, kleine Bühnen und Spielmöglichkeiten gemeinsam oder als Pädagoge zu erschaffen und entsprechend einzusetzen.

Die Ziele des Puppenspielseminars sind Mittel und Wege als Option zu zeigen, um:


  1. Eine neue Erlebniswelt und Erfahrungen, die über die familiäre hinausgehen, zu kreieren

  2. Die „Ich-Kompetenz“, also für sich selbst verantwortlich denken, handeln und entscheiden, zu stärken

  3. Gesellschaftliche Sachverhalte wie Toleranz, Achtung und Verantwortung mit anderen besser zu erfassen und zu entwickeln

  4. Die Urteils- und Handlungsfähigkeit der Sachkompetenz zu stärken

  5. Im Spiel soziale Regeln zu lernen, Rollenmuster, z.B. männlich/weiblich oder alt/jung, auszuprobieren

  6. Die eigene Identität in der Interaktion mit anderen zu entwickeln

  7. Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken und sich als Person zu erleben

  8. Soziale Kompetenz mit den Regeln des Puppenspiels zu erlernen

  9. Die Nachahmung von Bezugspersonen zu entwickeln und sich daraus selbst zu erkennen

  10. Das Sprachverhalten und die Sprachförderung im Dialog des Spiels auszudehnen

  11. Den sozialen Aspekt des Zuhörens des Partners auszubauen

  12. Das schöpferische Tun als ganzheitlichen Prozess mit allen Sinnen zu entfalten

  13. Das Hören, Fühlen, die Bewegungswahrnehmung und Feinmotorik im Zusammenspiel der Elemente des Figurentheaters zu fördern

Die Seminare und Workshops orientieren sich am Sächsichen Bildungsplan. Weitere Informationen erhalten Sie gern auf Anfrage.

Seminarleiter: Michael Schmidt

  • ausgebildeter Puppenspieler, Puppenbauer, Bühnenbildner, Schauspieler und Meister für Veranstaltungstechnik
  • tätig seit 1988 an diversen deutschen und europäischen Bühnen

  • zuletzt 5 Jahre an den Städtischen Theatern Chemnitz als Puppenspieler und Ausstatter

  • seit 1990 Teilnehmer und Leiter verschiedenster Kurse, Seminare und Workshops für Kinder, Erzieher, Lehrer, Eltern, Jugendliche aus sozialen Randgruppen

  • u.a. 2012-2014 Puppenspielkursleiter einer 5. Klasse des Kepler-Gymnasiums Chemnitz

  • seit 2014 Kursleiter Puppenspiel am Chemnitzer Schulmodell